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Die
Steilstrecke ist wohl eine der schönsten Strecken Deutschlands. Sie
überwindet einen Höheunterschied von 328,5m (Boppard NN76,3
Buchholz 404,8 NN) mit Steigungen von
1: 16,5. 2 Viadukte und 5 Tunnel
Hinterburden-Tunnel 1 64m
Hinterburden-Tunnel 2 65m
Rauschenlochviadukt78m
lang 30m hoch
Hubertusviadukt 130m lang 48,5m hoch
Rauher Berg-Tunnel 124m
Talberg-Tunnel 144m
Kalmut-Tunnel 124m
waren nötig. Ich kann jedem empfehlen, diese Strecke einmal zu bereisen. Eine
Streckenbeschreibung möchte ich hier nicht wiedergeben. Oben ist ein
kleiner Film verlinkt. Er zeigt die Bereisung im Steuerwagen mit 213. Bilder
sagen mehr wie jedes Wort. Unter "Bilder Heute" finden Sie auch
Bilder von Durchlässen und anderen markanten Punkten entlang der Strecke.
Betriebliche Einrichtungen gab es auf der Steilstrecke nur wenige.
Talseitig vor dem Hubertusviadukt gab es ein Gebäude das im ersten
Weltkrieg 1914-18 der Brückenwache diente. Es verschwand Ende der
80iger Jahre. Dann gab es noch ein Stumpfgleis, ebenfalls in der Nähe
des Hubertusviaduktes. Mein Vermutung geht in die Jahre zurück, als mit
Zahnstange gefahren wurde. Augenzeugenberichte aus der Zeit bis 1929
berichten von Zugfahrten, die mit Mühe den Bahnhof Buchholz erreichten.
Dampfmangel und hohe Zuglasten werden als Ursache angegeben. Im Falle
das nun nicht´s mehr geht, konnte in diesem Stumpfgleis Kraft getankt
werden. Auch wurden Züge mit mehr wie 3 Wagen von T13 in Boppard bis in
die Zahnstange geschoben. Auf einer Postkarte ist eine T9 in den ersten
Jahren als Spitzenfahrzeug zu erkennen. Teilweise wurde in Doppeltraktion T26
gefahren. Das Problem konnte erst mit der T28 beseitigt
werden. Ab 1929 wurde dann die T16 zum Stammfahrzeug auf der
Steilstrecke. (Triebfahrzeuge siehe unter Bf Boppard). Damit verbunden
war die Stilllegung der Zahnstange die nun ausgedient hatte, da die T16 die
Strecke im Reibungsbetrieb befahren konnte. In den 1930iger Jahren wurden die
beiden Viadukte saniert. Auf einer Postkarte sind Hilfsstützen unter dem
Hubertusviadukt zu erkennen. Das Rauschenlochviadukt erhielt eine neue
Umrandung.

Bis zum Jahre
1956 wurde in Buchholz das Triebfahrzeug gewechselt. War es in den
Anfangsjahren die T9 (BR91) übernahm dann ab den 20iger Jahren diese
Aufgabe die T14 / T14.1. Ab 1953 musste der Fahrgast in Buchholz bei 2
von 4 Zugpaaren sogar in einen VT95 umsteigen. Ab 1956 übernahmen dann
die VT98 mit Steilstreckenausrüstung den Gesamtverkehr (einzelne
Ausnahmen siehe Unterlagen) auf der Hunsrückbahn Simmern - Boppard.
(T14.1 im Bauzugeinsatz unter Bw Simmern www.hunsrueckquerbahn.de) Ab
30.05.1983 übernahmen dann die 213 den Gesamtverkehr. Diese Wiederum
wurde von der 215 abgelöst. Heute bewältigt eine 218 den
Gesamtverkehr. Das dürfte auch das Hauptproblem für den starken
Verschleiß am zu schwachen Oberbau sein. ZU SCHWERE LOKS. Nach mehreren
Anläufen wurde die Sanierung der Strecke in den Sommerferien 2008 durchgeführt.
Leider ohne großen Erfolg. Nur wenige Fahrten fanden nach der Sanierung statt.
Bei der Baureihe 218 traten wieder erhebliche Schäden im Bereich der Radreifen
auf. Seit August 2008 ruht nun der Verkehr.
Ab Dez 2009 übernimmt dann eine Privatbahn den Gesamtverkehr auf unserer Bahn.
Geplant sind Triebwagen mit einem geringerem Gewicht als die schweren Loks der
Deutschen Bahn AG. |