Steilstrecke
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Messfahrten auf der Hunsrückbahn Januar 2009

Film: Bereisung der Steilstrecke
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Streckenbeschreibung
von Buchholz km 46,9 bis Boppard km 52,8

Die Steilstrecke ist wohl eine der schönsten Strecken Deutschlands. Sie überwindet einen Höheunterschied von 328,5m (Boppard NN76,3  Buchholz 404,8 NN) mit Steigungen von
 1: 16,5. 2 Viadukte und 5 Tunnel
Hinterburden-Tunnel 1 64m
Hinterburden-Tunnel 2 65m
Rauschenlochviadukt78m lang 30m hoch
Hubertusviadukt 130m lang 48,5m hoch

Rauher Berg-Tunnel 124m
Talberg-Tunnel 144m
Kalmut-Tunnel 124m
waren nötig. Ich kann jedem empfehlen, diese Strecke einmal zu bereisen.  Eine Streckenbeschreibung möchte ich hier nicht wiedergeben. Oben ist ein kleiner Film verlinkt. Er zeigt die Bereisung im Steuerwagen mit 213. Bilder sagen mehr wie jedes Wort. Unter "Bilder Heute" finden Sie auch Bilder von Durchlässen und anderen markanten Punkten entlang der Strecke.
 Betriebliche Einrichtungen gab es auf der Steilstrecke nur wenige. Talseitig vor dem Hubertusviadukt gab es ein Gebäude das im ersten Weltkrieg 1914-18 der Brückenwache diente. Es verschwand Ende der 80iger Jahre. Dann gab es noch ein Stumpfgleis, ebenfalls in der Nähe des Hubertusviaduktes. Mein Vermutung geht in die Jahre zurück, als mit Zahnstange gefahren wurde. Augenzeugenberichte aus der Zeit bis 1929 berichten von Zugfahrten, die mit Mühe den Bahnhof Buchholz erreichten. Dampfmangel und hohe Zuglasten werden als Ursache angegeben. Im Falle das nun nicht´s mehr geht, konnte in diesem Stumpfgleis Kraft getankt werden. Auch wurden Züge mit mehr wie 3 Wagen von T13 in Boppard bis in die Zahnstange geschoben. Auf einer Postkarte ist eine T9 in den ersten Jahren als Spitzenfahrzeug zu erkennen. Teilweise wurde in Doppeltraktion T26 gefahren. Das Problem konnte erst mit der T28 beseitigt werden. Ab 1929 wurde dann die T16 zum Stammfahrzeug auf der Steilstrecke. (Triebfahrzeuge siehe unter Bf Boppard). Damit verbunden war die Stilllegung der Zahnstange die nun ausgedient hatte, da die T16 die Strecke im Reibungsbetrieb befahren konnte. In den 1930iger Jahren wurden die beiden Viadukte saniert. Auf einer Postkarte sind Hilfsstützen unter dem Hubertusviadukt zu erkennen. Das Rauschenlochviadukt erhielt eine neue Umrandung.

 Bis zum Jahre 1956 wurde in Buchholz das Triebfahrzeug gewechselt. War es in den Anfangsjahren die T9 (BR91) übernahm dann ab den 20iger Jahren diese Aufgabe die T14 / T14.1. Ab 1953 musste der Fahrgast in Buchholz bei 2 von 4 Zugpaaren sogar in einen VT95 umsteigen. Ab 1956 übernahmen dann die VT98 mit Steilstreckenausrüstung den Gesamtverkehr (einzelne Ausnahmen siehe Unterlagen) auf der Hunsrückbahn Simmern - Boppard. (T14.1 im Bauzugeinsatz unter Bw Simmern www.hunsrueckquerbahn.de) Ab 30.05.1983 übernahmen dann die 213 den Gesamtverkehr. Diese Wiederum wurde von der 215 abgelöst. Heute bewältigt eine 218 den Gesamtverkehr. Das dürfte auch das Hauptproblem für den starken Verschleiß am zu schwachen Oberbau sein. ZU SCHWERE LOKS. Nach mehreren Anläufen wurde die Sanierung der Strecke in den Sommerferien 2008 durchgeführt. Leider ohne großen Erfolg. Nur wenige Fahrten fanden nach der Sanierung statt. Bei der Baureihe 218 traten wieder erhebliche Schäden im Bereich der Radreifen auf. Seit August 2008 ruht nun der Verkehr.
Ab Dez 2009 übernimmt dann eine Privatbahn den Gesamtverkehr auf unserer Bahn. Geplant sind Triebwagen mit einem geringerem Gewicht als die schweren Loks der Deutschen Bahn AG.

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Samstag, Mai 30, 2009