Bahnhof Emmelshausen
Bahnhof Emmelshausen Halsenbach Hunsrück
Bilder Strecke nach Ehr bis 1995 Bilder Bahnhof bis 1995 Bilder Strecke nach Leiningen
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Bilder Strecke nach Ehr ab 1996 Bilder Bahnhof ab 1996 Bilder vom Stellwerk und der Fahrkartenausgabe
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Der aktuelle Fahrplan der Hunsrückbahn
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Bahnhof Emmelshausen in km 38.1
Eröffnet als Bahnhof Halsenbach 1908 entwickelte sich das Umfeld des Bahnhofes gleich nach Betriebsbeginn recht gut. Er entwickelte sich sogar so gut, dass im Jahre 1911 erhebliche Erweitungen der Gleisanlagen vorgenommen wurden. Eine Mineralwasserfabrik eröffnet 1910 ein Versandhaus mit Gleisanschluss (bis ca 1925). 1914 wird ein Zementgusswerk eröffnet (bis ca 1925). 1924 Eröffnung einer Textilproduktion. 1934 Molkereigenossenschaft am Bahnhof.  1939 Firma Schank, Stahlbau Fenster und Türen (im alten Versandhaus der Mineralwasserfabrik). Im Plan von 1967 ist der Anschluss noch vorhanden.
Das Empfangsgebäude entspricht ebenfalls dem üblichen Baumuster "Kleines Empfangsgebäude". Das trifft auch auf den Gleisplan zu. Dieser wurde aber im Laufe der Jahre erweitert (1911). Auch die Güterabfertigung (1911)wurde vergrößert. Betrieblich wurde der Bahnhof Emmelshausen bis 1962 nach Fahrdienstvorschrift geführt und war mit Einfahrsignalen ausgerüstet. (Eingestuft als Nebenbahn). Der Bahnübergang in Richtung Boppard war mit zwei Schrankenbäumen gesichert, die vom Fahrdienstleiter geschlossen wurden . Anfang der 60iger Jahre versuchte die Bundesbahndirektion Saarbrücken durch weitere Einsparungen ihre Nebenbahnen wirtschaftlicher und sicherer zu machen. So wurde der Abschnitt Emmelshausen-Buchholz 1962 auf Zugleitbetrieb (Eingestuft als vereinfachte Nebenbahn) umgestellt. Die Signale wurden zurückgebaut und durch Trapeztafeln ersetzt. Die Schrankenanlage wurde durch ein moderne Blinklichtanlage ersetzt. Zugkreuzungen übernahm nun der Zugführer des ersten Zuges, der in den Bahnhof eingefahren war. Der Bahnhof blieb nach 1962 weiterhin mit einem Beamten besetzt, der die Fahrkartenausgabe betreute. Bei Zugkreuzungen konnte der Zugleiter (Sitz in Kastellaun) den Fahrkartenverkäufer (Verkehrsbeamter) in den Betriebsablauf mit einbinden als örtlicher Betriebsbeamten. Dieser Zustand bestand bis zum 25.09.1988, somit auch nach der Stilllegung der Strecke nach Simmern. Die Übergänge wurden durch neue Blinklichtanlagen sicherer gestaltet. Trotz der neuen Blinklichtanlage,  reichte die Sicherung der Straßen-Schienenkreuzung in Richtung Simmern nicht aus. Oft kam es zu gefährlichen Begegnungen an dieser Stelle. (Eigenes Erlebnis 1981) Heute befindet sich an der Stelle ein Kreisel. Die Umgehungsstraße ist inzwischen  gebaut inkl einer neuen  Brücke für Radfahrer für einige Millionen D-Mark.  
Nach der Stilllegung Richtung  Simmern,  wurde Gleis 3 zum Hauptgleis für alle Zugfahrten. Der Bahnsteig am Gleis 2 wurde im Jahre 1984 beseitigt.
Am 25.09.1988  schloss die Fahrkartenausgabe Emmelshausen ihren Schalter. 
Vorhanden ist heute in einem kleinen Vorbau das kleine Stellwerk. Das Empfangsgebäude zeigt sich hervorragend Restauriert. Es gehört der Gemeinde Emmelshausen und kann für Veranstaltungen genutzt werden.

Telegramm über das Eisenbahnnetz!
Für das Jahr 1953 liegt eine Fernsprechverbindungsvorschrift vor: In Emmelshausen konnten Täglich von 5 bis 21 Uhr Telegramm aufgegeben und von 8 bis 18 Uhr empfangen werden.

Strecke 33,3 Leiningen km bis 38,1 km Emmelshausen
Wie beim Streckenabschnitt vor Leiningen umfährt die Bahn hier ein kleines Tal. Luftlinie wären es nur 3 km bis Emmelshausen gegenüber fast 5 km auf dem Scheinenweg.. 
Kurz vor Emmelshausen in km 36,4 wurde 1983 die Direktionsgrenze Köln/Saarbrücken neu eingerichtet. Und fast genau an dieser Stelle befand sich die Brücke von Bild 2. Schon Damals war geplant eine Umgehungsstraße für Emmelshausen zu verwirklichen. Um die Brücke nicht zu bauen , taten alle Verwaltungen ihr Bestes um die Strecke stillzulegen. Der Zweite störende Punkt war der gefährliche Bahnübergang im Bahnhofsbereich Emmelshausen. Der Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten. 
Im Jahre 1988 begann der Abbau!

Aktuelles "Rund um Emmelshausen" und der Hunsrückbahn
Im Forum für die Hunsrückbahn

Zeittafel
-03.08.1908 Eröffnung der Bahn. Bau des "Bahnhof Halsenbach" und  Gasthaus "Zum Bahnhof", heute Hotel "Waldfrieden" auf der Grünen Wiese.
"Ortsteil Halsenbach Bahnhof  ist geboren"
-1910 Bau des Versandhauses der Thaumaquelle mit Gleisanschluss. (heute ZAP)
-1911 Erweitungen der Gleisanlage und des Güterschuppens Halsenbach
-1920 Siedlung Halsenbach Bahnhof  hat 26 Einwohner
-ca 1925 Thaumaquelle schließt das Versandhaus
-1924 Eröffnung einer Textilproduktion Firma Kann&Marx(ab 1938 FaFeiden)
-1933 Siedlung Halsenbach Bahnhof  hat 195 Einwohner (95 auf Halsenbacher, 62 auf Basselscheider und 38 auf Dörther Gemarkung)
-1934 Molkereigenossenschaft am Bahnhof wird eröffnet
-17.Mai 1935 Gründung der Gemeinde Emmelshausen (Zusammenlegung Basselscheid, Liesenfeld + Halsenbach Bahnhof)
-1938/39Bau der Hunsrückhöhenstrasse
-1939 (Evakuierung aus Saarbrücken) Firma Schank, Stahlbau Fenster und Türen
-1951 Emmelshausen hat 1250 Einwohner (Ortsteil Bahnhof 590)
-1962 der Fahrdienstleiter wird eingespart
-um1960 Umbau der Fahrkartenausgabe
-1970 Emmelshausen wird Sitz der Verbandsgemeinde
-1976 Emmelshausen hat 3170 Einwohner
- 28.05.1983 Letzter Zug nach Simmern
-25.09.1988 Fahrkartenausgabe wird geschlossen
-Juli 2008 Vollsanierung der Strecke aber nicht die Gleisanlagen in Emmelshausen
-Vom August 2008 bis heute Sperrung der Strecke wegen BAUFEHLER

 

 

 

     

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Geschichte der Gemeinde Emmelshausen Herausgeber Ortsgemeinde Emmelshausen, Kreismedienzetrum Rhein-Hunsrück-Kreis, Werner Wannags,

Samstag, Mai 30, 2009